“Nachhaltige Zukunftsstädte und Gemeinden“ (I)
Es gibt diese schöne Geschichte von Paul Watzlawick:
Nachts unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: “Meinen Schlüssel.“
Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: “Nein, nicht hier, sondern dort hinten — aber dort ist es viel zu finster.”

Sie erinnert ein wenig an den traditionellen Fokus der lokalen Wirtschaftsförderung. War der Blickwinkel auf Unternehmen und Förderungsansätze zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft vielleicht zu eng gefasst? Hat man wesentliche zusätzliche Wandelkräfte übersehen (siehe Bild 1)? „Picking the winners“ („Fokussiere Dich auf Unternehmen und Cluster mit Wachstums- und Wertschöpfungspotenzial!“) war lange der Slogan. Die Nachhaltigkeitsfrage war wenig im Blickfeld, die Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Kräften und ihr soziales Innovationspotenzial kaum auf dem Radar. „Zivilgesellschaftliche Selbstentfaltungskräfte und -Entwicklungspotenziale wecken und den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens und Handelns stellen“ ist der Fokus des Ansatzes Wirtschaftsförderung 4.0 (WF 4.0 im folgenden). Das Wuppertal Institut bringt damit an sich altbekannte Ansätze wieder neu ins Bewusstsein und bündelt sie so, dass sie neue Transformationskraft entfaltet.
„„Über die traditionelle Perspektive der Wirtschaftsförderung hinausblicken“ – Der Ansatz der Wirtschaftsförderung 4.0“ weiterlesen

Source: https://centerforthelivingcity.org